Neuropsychologie: Warum wir uns verlieben

Auszug Markentechnik / Neuropsychologie

Warum wir uns verlieben …

Häufig wird die Kraft starker Marken mit dem Gefühl des Verliebens verglichen. Im Englischen spricht man sogar von „Lovemarks“ oder „Brand Relationships“ – Unternehmen, die über ihre Persönlichkeit mit ihren KundenInnen in Beziehung treten. Wenn wir Menschen danach fragen, warum sie sich verlieben, sind die Antworten erstaunlich austauschbar: Die Top 3 sind „Sympathie“
„Humor“ und „Attraktivität“. Unglaublich, nicht wahr?

Natürlich verlieben wir uns nicht in humorlose, unsympathische oder unattraktive Menschen, aber es fällt uns schwer, genau zu beschreiben, was denn speziell den Ausschlag zum Verlieben gegeben hat. Es war eben einfach so. Hat gepasst. Bauchgefühl. Magie.

Die Neuropsychologie hat bereits viele der Vorgänge entschlüsselt – die Momente, in denen sich unsere Mikrobewegungen beim Flirten anpassen oder unsere Herzen plötzlich im Gleichtakt schlagen. Auch die Hormone, die dabei ausgeschüttet werden, sind inzwischen bekannt und auch die Areale im Gehirn, die aktiviert werden. Das einzige, was uns aber ins Bewusstsein kommt, ist die Tatsache, dass es einfach stimmt – zwischen uns.

So unbewusst wir uns verlieben, so unbewusst wirken auch Marken auf uns. Sie bilden den Rahmen für unsere Entscheidungen. Sie machen das Gefühl – ob es eben passt oder nicht.