
„Ab Montag esse ich endlich gesünder.“
Ein Satz, den viele Frauen nur zu gut kennen. Doch genau dieser Alles-oder-nichts-Gedanke führt oft direkt zurück in die nächste Diätspirale.
In einem Gespräch mit Standard-Redakteurin Magdalena Pötsch spreche ich darüber, warum klassische Diäten langfristig meist scheitern — und weshalb nachhaltige Ernährung viel weniger mit Verzicht als mit Verständnis zu tun hat.
Statt strenger Regeln, Kalorienzählen und schlechtem Gewissen geht es um einen anderen Zugang:
- Essen soll satt machen, Energie liefern und Freude bereiten.
- Kleine Veränderungen wirken langfristig oft besser als radikale Verbote.
- Viele Essentscheidungen entstehen nicht aus mangelnder Disziplin, sondern aus Stress, Erschöpfung oder emotionaler Belastung.
- Ein stabiler Blutzucker durch ausreichend Eiweiß, Ballaststoffe und gute Fette kann helfen, Heißhunger und starke Schwankungen zu reduzieren.
- Ernährung darf entlasten — nicht zusätzlich Druck erzeugen.
In meiner Praxis sehe ich täglich, wie eng Essen, Emotionen und Alltag miteinander verbunden sind. Viele Frauen tragen im Alltag mentale Last, organisieren Familie, Arbeit und Ernährung gleichzeitig — und wünschen sich deshalb oft klare Regeln.
Langfristig hilfreicher ist jedoch, den eigenen Körper besser zu verstehen und Schritt für Schritt wieder Vertrauen in die eigenen Entscheidungen zu entwickeln.
Im Mittelpunkt steht dabei kein Perfektionismus, sondern Alltagstauglichkeit:
Nicht alles umwerfen. Nicht „perfekt essen“. Sondern bestehende Gewohnheiten langsam verbessern und herausfinden, was wirklich guttut.
Den gesamten Artikel zum Nachlesen auf Standard.at findest du hier: https://www.derstandard.at/story/3000000311283/ab-montag-aber-wirklich-wie-man-aus-der-diaetspirale-rauskommt